Nach der Close-Up-Phase arbeite ich im Augenblick wieder an Portraits und figurativer Abstraktion. Das kann sich aber schnell wieder ändern. Je nach Laune und frei von Konventionen schaffe ich Werke, die manchmal so sauber und akkurat gearbeitet sind, als wären es Drucke. Ein andermal wieder begeistert mich die Freiheit mit Spachtel und Bürsten die Farbe auf die Leinwand zu bringen.
Ich finde, jede Idee, jede Intention verlangt nach ihrer spezifischen Form, sei es die präzise Linie oder ein expressiver Farbauftrag. Mich auf eine Technik zu beschränken, würde mein künstlerisches Potenzial beschneiden. Mich an den Bedürfnissen einer Galerie zu orientieren, würde mir die Freude an der Arbeit nehmen.
Das hatte ich schon. War schnell langweilig.
Also nehme ich mir die Freiheit, zu experimentieren und meiner Neugier freien Lauf zu lassen. Den Stil, die Technik und das Material dem Anspruch des Werkes anzupassen, wenn nötig auch zweckentfremden.
Das bewusste Navigieren durch die unzähligen Möglichkeiten, welche die Kunst bietet, macht es Interessenten vielleicht schwer, mich einzuordnen, ist aber ein sehr effektives Mittel gegen Langeweile.
Genau das ist es, was ich vom Leben und von der Kunst erwarte.
Falls Sie sich für meine Arbeit als Illustrator interessieren, besuchen Sie gerne mein Comicstudio.















































































