Nach der Close-Up-Phase arbeite ich im Augenblick wieder an Portraits und figurativer Abstraktion. Das kann sich aber schnell wieder ändern.
Falls Sie sich für meine Arbeit als Illustrator interessieren, besuchen Sie gerne mein Comicstudio.
Portrait einer rothaarigen Frau
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Portrait
Frau König & Herr Fröhlich
Es ist ein gewagtes Experiment und eine gute Übung in Loslassen, Vertrauen und Toleranz, wenn man sein Werk einer anderen Person zur Weiterarbeit übergibt, fest entschlossen, das Ergebnis uneingeschränkt zu akzeptieren. 2020 lernte ich Frau König kennen und schon bald war klar, dass diese Beziehung auf mehreren Ebenen funktioniert. Seitdem betreiben wir nicht nur unser Atelier in der Ottakringer Straße, sondern arbeiten gemeinsam oder auch abwechselnd an unseren Werken. So kommt es immer wieder zu Überraschungen im Prozess und zu Ergebnissen, welche nur durch die Kombination unserer so unterschiedlichen Arbeitsweisen entstehen können. Deshalb verstehen wir uns über unsere Individualität hinweg als kreatives Kollektiv.
Dass ich Illustrator werden würde, war mir schon recht früh klar, allerdings machte ich auf dem Weg dahin ein paar Umwege. Erst war ich Tischler, dann Buchhändler, Zeitungskolporteur, Feuerwehrmann, Bademeister und noch einiges mehr, bevor ich es mit knapp 30 Jahren schaffte, als Künstler ein gutes Auskommen zu finden. Seitdem hab ich nicht nur für viele Zeitschriften und Werbekunden gezeichnet, sondern war auch Produzent und Moderator einer Fernsehsendung, Dozent an der Werbe-Design-Akademie in Salzburg, Werkstättenleiter des Studiengangs Comic an der Kunstschule Wien, gründete mein eigenes Comic-Label und publizierte ein paar Bücher. 2019 machte ich dann auch noch die Ausbildung zum Resilienztrainer. Weil das immer nützlich sein kann, wenn man selbständig ist und viel mit Künstler*innen zu tun hat.
Das Beste an all dem war aber die Geburt meiner Tochter. Vater zu sein stellt einfach alles in den Schatten.